„Fränkische Weihnacht“ nach Hans Mehl

Adventssingen im Bezzelheim

NEUENDETTELSAU

Das war eine große Freude bei den Bewohnern des Bezzelheimes der Diakonie Neuendettelsau, als sie zu einem nachmittäglichen Treffen im Speisesaal eingeladen wurden. Bei Kaffee, Gebäck, Kuchen und kühlen Getränken wurde gesungen und den Erzählungen gelauscht, die Heimleiter Friedrich Rohm vorzutragen wusste. Eine kleine Sängergruppe des Petersauracher liturgischen Chores hatte sich eingefunden, und Pfarrer Rudolf Hackner begleitete die Sänger am Akkordeon. Zur „Fränkischen Weihnacht“ nach Hans Mehl gehört es, dass zwischen den Textpassagen, die Pfarrer Hackner vorlas, weihnachtliches Singen in fränkischer Mundart erklang. Die Lieder und Melodien ließen Weisen erkennen, die an das Alpenvorland mit seinem typischen Musikstil erinnerten. Die vorherige Suche nach einem geeigneten Sitz- oder Stellplatz im völlig überbelegten Speisesaal verglich Rohm mit der einstigen Herbergssuche der Heiligen Familie. Hierfür erntete er zustimmenden Beifall. Dieser besinnliche Nachmittag im Advent sollte Zeit der Ruhe und inniger Beschaulichkeit während der Tage des Wartens auf Weihnachten schenken und die Bewohner hierbei gleichzeitig an die eigene Kindheit und Jugend erinnern. Das gemütliche Beisammensein im Kreise älterer und kranker Menschen war für viele Bewohner ein Tag der Freude, kamen doch etliche Angehörige und Verwandte zu Besuch, sodass dieses gesellige Wiedersehen eine äußerst willkommene Abwechslung im Tagesverlauf darstellte.

Text + Foto: Klemens Hoppe

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