Fahren ohne Fahrerlaubnis

(Heilsbronn)
Die Abwesenheit seines Vaters nutzte am Freitag um 4 Uhr ein 16-Jähriger, um mit dessen Pkw eine nächtliche Spritztour zu unternehmen. Dazu hatte er sich den Ersatzschlüssel für den Wagen beschafft. Durch ein Wendemanöver auf der Staatsstraße 2410 und durch seine unsichere Fahrweise fiel der Ju-gendliche einer Polizeistreife auf. Bei der anschließenden Kontrolle versuchte er zunächst, die Beamten mit falschen Angaben in die Irre zu führen, bis er schließlich zugab, keinen Führerschein zu besitzen. Der überraschte Vater durfte seinen Sprössling bei der Polizei abholen.

Schreinereibetrieb niedergebrannt

HEILSBRONN. LKR. ANSBACH. (407) Heute Morgen (03.03.2011) brannte in Immeldorf bei Lichtenau (Lkr. Ansbach) das Betriebsgebäude einer Schreinerei völlig aus. Es entstand hoher Sachschaden.

Heute Vormittag, gegen 07.15 Uhr, bemerkte ein Mitarbeiter der Schreinerei das Feuer und meldete dies dem Inhaber. Dieser verständigte per Notruf die Einsatzzentrale der Polizei Mittelfranken. Umgehend wurden die notwendigen Rettungskräfte alarmiert.

Das im Dachgeschoss des Betriebsgebäudes ausgebrochene Feuer griff sehr schnell auf das gesamte Betriebsgebäude der Schreinerei über. Es kam zu einem Vollbrand. Insgesamt waren acht umliegende Feuerwehren mit ca. 100 Kräften im Einsatz (FFW Immeldorf, FFW Lichtenau, FFW Schlauersbach-Kirschendorf, FFW Neuendettelsau, FFW Malmersdorf-Büschelbach, FFW Fischbach-Rückersdorf, FFW Waltenbach, FFW Herpersdorf, FFW Sachsen bei Ansbach, FFW Wolframs-Eschenbach). Den ehrenamtlichen Helfern gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus zu verhindern. Das Betriebsgebäude selbst mit Inventar und Maschinen brannte jedoch völlig aus.

Bei dem Brand selbst und bei den anschließenden Löscharbeiten wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf ca. eine Million Euro geschätzt.

Die Brandermittler vom Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Ansbach sind derzeit vor Ort. Die Löscharbeiten dauern ebenfalls noch an.

Nach ersten kriminalpolizeilichen Erkenntnissen gibt es keinerlei Anhaltspunkte für ein vorsätzliches Herbeiführen des Feuers. Es wird nachberichtet.

Plötzlich auftretende Straßenglätte

Fünf Verkehrsunfälle im Bereich der PI Heilsbronn

Im Bereich der PI Heilsbronn kam es heute morgen zu fünf witterungsbedingten Verkehrsunfällen. Der schwerste ereignete sich um 06:40 Uhr auf der B 14 bei Wicklesgreuth. Ein 33jähriger Ansbacher kam auf glatter Fahrbahn nach links von der Fahrbahn ab. Im Straßengraben prallte er gegen ein Straßen-durchlassrohr und überschlug sich. Der 33jährige war kurzzeitig eingeklemmt und konnte von Verkehrs-teilnehmern aus seinem Fahrzeug befreit werden. Erheblich verletzt wurde er ins Krankenhaus verbracht. An seinem Pkw entstand Totalschaden in Höhe von 8000 Euro.

Gegen 07:10 Uhr kam es an derselben Unfallstelle zu einem Folgeunfall. Während ein 30jähriger Pkw-Fahrer noch rechtzeitig abbremsen konnte, gelang dies dem nachfolgenden nicht mehr. Der 21jährige fuhr auf seinen Vordermann auf. Verletzt wurde niemand. Beide Pkw mussten abgeschleppt werden.
Sachschaden ca. 3000 Euro.

Gegen 07:40 Uhr geriet auf der Staatsstrasse von Dietenhofen in Richtung Rügland eine 19jährige Pkw-Fahrerin aufgrund plötzlicher Reifglätte ins Schleudern und beschädigte mehrere am Straßenrand auf-gestellte Leitplanken. Der Sachschaden beträgt ca. 1500 Euro

Um 07:45 Uhr verlor eine 48jährige Pkw-Fahrerin zwischen Wolframs-Eschenbach und Lichtenau am Wattenbacher Berg die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie kam nach links von der Fahrbahn ab. Leicht verletzt musste sie ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Sachschaden wird mit 8000 Euro beziffert.

Der fünfte Glätteunfall ereignete sich um 09:20 Uhr auf der Kreisstraße zwischen Schlauersbach und Neuendettelsau. Auf Höhe eines Waldstückes kam eine 20jährige Pkw-Fahrerin nach links von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich und kam im Graben zum Stehen. Die Fahrerin blieb unverletzt. Der Sachschaden beträgt ca. 4000 Euro.

Verkehrsunfall ohne Verletzte

(Lichtenau, Immeldorf)
Montagmittag geriet eine 24-Jährige mit ihrem VW Golf in der Büschelbacher Straße nach dem Rechts-abbiegen auf die linke Fahrbahnseite. Auf der unübersichtlichen und engen Straße kam ihr eine 48-Jährige entgegen, die ebenfalls in einem VW Golf fuhr. Diese konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen, so dass beide Pkw mit geringer Geschwindigkeit frontal zusammenstießen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 6000 Euro. Die Insassen bleiben unverletzt.

Schäferhund und Mischling gerieten aneinander

Heilsbronn – Bereits am vergangenen Donnerstag Abend waren der Schäferhund eines 62-Jährigen und der Schäferhundmischling einer 48-Jährigen beim Ausführen aneinander –geraten. Dabei hat sich der Schäferhund in den Kopf des Mischlings verbissen und diesen übel zugerichtet. Alle Bemühungen von Herrchen und Frauchen, die Hunde zu trennen, blieben erfolglos. Erst das massive Eingreifen eines beherzten Nachbarn mittels einer Stange beendete den Hundekampf. Der Unterlegene musste in einer Tierklinik behandelt werden. Die Polizei hat nun zu prüfen, ob Auflagen hinsichtlich einer Leinen- und Maulkorb-
pflicht verletzt wurden.

Aus Opfer wurde Beschuldigter

Windsbach – In der Nacht zum Sonntag gegen 04:45 Uhr meldete ein spanischer Fuhr-
unternehmer der Polizeiinspektion Heilsbronn, dass einer seiner Sattelzüge mit einem bulgarischen Fahrer auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in der Ansbacher Straße von einem roten Transporter mit mehreren Männern an Bord angefahren worden wäre. Am Lkw wäre erheblicher Sachschaden entstanden, der Transporter wäre ohne anzuhalten geflüchtet. Da eine erste Streife um 5 Uhr jedoch kaum mit dem nur Bulgarisch und etwas spanisch sprechenden Fahrer kommunizieren konnte und sich gleichzeitig im Dienstbereich der Inspektion mehrere Glatteisunfälle ereigneten, wurden die nötigsten Daten erhoben und der Fahrer auf eine spätere Streife und einen Dolmetscher vertröstet. Als die
Streife bei Tageslicht gegen acht Uhr eintraf und die noch vorhandenen Fahrspuren im Schnee und eine mit dem Schadensbild am Lkw zusammenpassende Beschädigung an der Fassade des Marktes entdeckten, weckten sie den 28-jährigen Lkw-Fahrer und konfrontierten ihn mit der von ihnen ermittelten Version des Geschehens. Aufgrund der zahlreichen Übereinstimmungen räumte er schnell recht kleinlaut ein, dass er die Fassade mit seinem Lkw beschädigt hätte, dass aber der Fahrer eines knallroten VW-Transporters
mit durchgehendem schwarzen Seitenstreifen und Dachgalerie ihn durch sein bedrängendes Verhalten beim Rangieren abgelenkt hätte und somit unfallursächlich gewesen wäre. Aufgrund der sichtlich präparierten Situation gehen die Beamten nun davon aus, dass der Fahrer aus Angst vor seinem Chef eine Unfallflucht durch andere vorgetäuscht, aber selbst durch seine versuchten Täuschungsmanöver ein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort begangen habe. Nachdem seine Zeitangaben nicht mit den technischen Aufzeichnungen der Fahrerkarte und des digitalen Kontrollgerätes übereinstimmen, droht ihm neben der vom Staatsanwalt geforderten Sicherheitsleistung nun auch noch eine Anzeige wegen Verdachts der Fälschung technischer Aufzeichnungen und die Entlassung durch seinen Chef.

Durch Alkohol und Glätte überfordert

Windsbach – Die glatten Witterungs- und Straßenverhältnisse vom Sonntag Morgen stellten an einen 21-jährigen Pkw-Fahrer in Anbetracht seines Alkoholisierungsgrades von fast zwei Promille zu hohe Anforderungen: Er rutschte gegen 6 Uhr mit seinem Pkw von Gersbach kommend in einer scharfen Linkskurve im Wald vor Windsbach nach rechts von der Straße, wobei glücklicherweise keiner der vier jungen Insassen verletzt wurde. Eine kurz danach hinzukommende 20-jährige Pkw-Fahrerin stellte ihren Pkw an der Unfallstelle ab und
stieg aus, um den noch im Fahrzeug sitzenden Leuten gegebenenfalls Hilfe zu leisten. Nun kam wiederum von Gersbach her ein Pkw gefahren, dessen 19-jähriger Fahrer das noch in die Fahrbahn ragende Heck des Verunfallten zu spät erkannt hatte und angesichts der Fahrbahnglätte nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und gegen das Heck des Pkw prallte. Dabei wurde dieser herumgeschleudert und die daneben stehende Ersthelferin drei Meter
weit wegkatapultiert. Sie erlitt dabei nach dem ersten Stand leichte Verletzungen am Kopf und im Brustbereich, alle anderen blieben unverletzt. Am Audi des 21-jährigen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 11.000 Euro, am Opel des Auffahrenden Schaden von ca. 3000 Euro. Da beim Audi-Fahrer Alkoholgeruch festgestellt wurde, wurde ein Alkotest und aufgrund dessen hohen Ergebnisses eine Blutentnahme veranlasst. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

15jährige rastete aus

Petersaurach: Am späten Nachmittag wurde gestern eine Polizeistreife dringend nach Petersaurach gerufen, weil in einem Einfamilienhaus ein heftiger Familienstreit tobte, bei dem eine 15jährige ihre Eltern massiv attackierte. Beim Eintreffen der Streife wollte die 15jährige über das 2,50 m hohe Hausdach flüchten. Sie konnte zwar zum Herabsteigen bewegt werden, verhielt sich aber weiterhin aggressiv. Schließlich musste die Jugendliche nach Einschaltung des Jugendamtes vorübergehend in einer Jugendeinrichtung untergebracht werden.

Verkehrsunfall ohne Verletzte

(Heilsbronn)
Am Mittwochabend kurz vor 19 Uhr befuhr ein 64-Jähriger in seinem Opel Omega mit Anhänger die B14 und wollte auf die Staatstraße 2410 in Richtung Heilsbronn auffahren. Er hielt an der Einmündung zuerst an. Beim Anfahren übersah er eine aus Heilsbronn kommende, vorfahrtsberechtigte 36-Jährige in ihrem Opel Zafira. Der Zafira prallte mittig in den einachsigen Anhänger und zerlegte diesen in seine Einzelteile. Der ziehende Omega blieb unbeschädigt. Der erheblich beschädigte Zafira und die Trümmer des Anhängers wurden von Abschleppfirmen geborgen. Für die Dauer der Abschleppmaßnahmen musste die Staatsstraße gesperrt werden. Der Gesamtsachschaden wird auf ca. 8500 Euro geschätzt.